Tischtennis-Rekorde

(Stand 2001, Quelle: Internet)

Das längste Mannschaftsspiel war 1936 das Finale um den Swaythling-Cup zwischen Österreich und Rumänien in Prag. Die Begegnung begann am Sonntag, dem 15. März (11 Uhr) und endete am folgenden Mittwoch.

Den längsten Ballwechsel bestritten am 30. Juli 1978 Robert Siegel und Donald Peters in Stamford (USA). Er ging über 8 Stunden und 33 Minuten.

Das längste Einzelmatch bestritten die beiden Baden-Württemberger Uwe Geiger und Thomas Opiol vom 14. bis 21. April 1985.

Der Weltrekord im Dauer-Tischtennis beträgt mehr als 31 Stunden.

Das längste Doppel spielten mit 102 Stunden Roland Merklein, Volker Fernath, Hilmar Küttner und Helmut Hanus aus Stuttgart vom 23. bis 27. Mai 1980.
Derartige Langzeitrekorde sind nach Einführung der Zeitspielregel (Der angabe-berechtigte Spieler muß nach 12 Ballwechseln den Punkt beenden) nicht mehr zu überbieten.

Die meisten Ballwechsel innerhalb einer Minute schafften bei den Internationalen Britischen Meisterschaften am 28. Februar 1986 in Newcastle Allan Cooke und Desmond Douglas (beide GB) mit 170. Das sind fast 3 Ballwechsel pro Sekunde! Übertroffen wurde dies am 7. Februar 1993 in Großbritannien von Jackie Bellinger und Lisa Lomas, die mit 173 Ballwechseln den bisherigen Rekord halten.

Unglaublich, aber wahr ist…

…das Schmetterbälle eine Geschwindigkeit von bis zu 180 km/h erreichen

…das sich der Ball bei Topspin-Schlägen bis zu 50x pro Sekunde dreht

…das die Druckbelastung des Balles bis zu einer Tonne (1000 kg) betragen kann

…das früher Schmetterbälle wegen Verletzungsgefahr für den Gegner verboten waren

…das ein Profispieler während eines Turniers täglich bis zu 7 Pfund Gewicht verliert

…das sich der Ball bei einem harten Schlag bis zu 20 Prozent verformt -

(Quelle: Internet)

Tischtennis und Politik

In den 1950er und 1960er Jahren versuchten die USA und die Volksrepublik China mit “normalem” diplomatischen Mitteln die Beziehungen zu verbessern; die sogenannten Warschauer Gespräche brachten aber nicht die erhofften Ergebnisse.

Zu Hilfe kamen hier schließlich die Tischtennisspieler. Während der Weltmeisterschaften 1971 in Nagoya (Japan) lud China die amerikanischen TT-Spieler nach Peking ein.

Diesem Besuch folgten weitere Treffen von hochrangigen Politikern (Nixon 1972), wodurch Spannungen abgebaut und die Beziehungen verbessert wurden. Diese Ereignisse sind heute unter dem Begriff Ping-Pong-Diplomatie bekannt.

(Quelle: Internet)